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45,00 EUR
64,29 EUR / l


Laphroaig Quarter Cask Scotch Single Malt Whisky

  • Ursprungsland:Schottland
  • Gebiet:Isle of Islay

  • ddd
  • Artikelnummer:80182
  • Nettofüllmenge:0,7 l
  • Kategorie:Spirituosen

  • Geschmack:Einer der rauchigsten Malts der Isle of Islay, gereift in besonders kleinen Fässern, wodurch der Whisky während der Lagerung einen intensiveren Kontakt mit dem Holz der Fassinnenseite erhält.

  • Farbe:Gold
  • Duft:Torfasche, Banane, Seegras, Jod
  • Finish:langanhaltender Rauch, Zitrusnoten, Seetang
  • Geschmack:komplex, rauchig, überraschende Süße
  • Stil:rauchiger, kräftiger Single Malt
  • Alkoholgehalt:48 %
  • Zuckercouleur:Ja

Die Destillerie liegt an der Südküste der Hebrideninsel Islay. Der Name - ausgesprochen „lafroig“ - bedeutet „Die schöne Senke an der weiten Bucht“.
Wohl kaum ein anderer Whisky verkörpert die Kompromisslosigkeit stark rauchiger Islay-Malts so sehr wie dieser. „You hate it, or you love it“ ist ein Motto, das oft im Zusammenhang mit Laphroaig fällt, und in der Tat gibt es wohl kaum jemanden, der nach seinem ersten Probeschluck Laphroaig „langweilig“ als Urteil fällt.
Die Ursprünge der Brennerei gehen auf die Brüder Johnston zurück, die vom Festland kamen, um ihre Rinder an der Südküste von Islay weiden zu lassen. Schon bald brannten sie nebenbei Whisky, und 1815 war der Laphroaig offiziell geboren. Ab 1836 führte Donald Johnston die Brennerei alleine, bis er 10 Jahre später auf tragische Weise starb: er fiel in einen Mischbottich gefüllt mit seinen Whiskies und ertrank.
Der medizinische und rauchige Whisky von Laphroaig war so überaus erfolgreich, dass der Besitzer der benachbarten Brennerei Lagavulin in seiner Brennerei eine zweite Brennerei errichten ließ, um den Geschmack von Laphroaig dort zu kopieren (nachdem er mehrmals erfolglos versucht hatte, Laphroaig zu übernehmen). Obwohl die Brennblasenformen und Produktionsmethoden so exakt wie möglich kopiert wurden, war der dort hergestellte Whisky dennoch anders als Laphroaig, und die „Brennerei in der Brennerei“ wurde aufgegeben.
Laphroaig blieb bis 1867 in Familienbesitz, danach übernahm die Familie Hunter den Betrieb. Unter der Führung der Hunters wurde Laphroaig sehr erfolgreich als eines der wenigen legalen Alkoholika während der Prohibition in den USA verkauft – zu medizinischen Zwecken. Der letzte Besitzer aus dieser Familie, Ian Hunter – unverheiratet und kinderlos - vererbte die Destillerie aus Dankbarkeit für lange treue Arbeit an seine Sekretärin Bessie Williamson, die 1935 eigentlich nur für einen Sommer in der Destillerie als Büroaushilfe arbeiteten wollte. Sie verfiel allerdings dem herben Charme der Landschaft und ihrer Bewohner und blieb für den Rest ihres Lebens. Bessie Williamson war eine der charismatischsten Persönlichkeiten, die erfolgreich eine Whiskybrennerei geführt haben. 1967 verkaufe sie die Brennerei an Allied Destillers, blieb aber noch bis 1972 als Direktorin tätig.
Laphroaig Quarter Cask reift in besonders kleinen Fässern. Dadurch erhält er mehr Extrakte aus dem Fassholz als ein gleich alter Whisky der in größeren Fässern reift.


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