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Ardmore Traditional Scotch Single Malt Whisky

  • Ursprungsland:Schottland
  • Gebiet:Highlands

  • ddd
  • Artikelnummer:80330
  • Nettofüllmenge:0,7 l
  • Kategorie:Spirituosen

  • Geschmack:Ardmore Traditional reift in sogenannten „Quarter Casks“, in kleinen Fässern, in denen der Whisky viel Kontakt mit dem Holz der Fasswand hat und dadurch schneller als Whisky, der in größeren Fässern lagert, Aromen aus dem Holz extrahieren kann.

  • Farbe:Helles Gold
  • Duft:Eine Spur Rauch, Vanille, Toffee, Räucherfisch
  • Finish:Gute Balance von Süße und Rauch
  • Geschmack:Reife Früchte, Gewürze, Tabak
  • Stil:Komplexer, rauchiger Single Malt
  • Alkoholgehalt in Vol%:46 %
  • Zuckercouleur:Ja

Ardmore liegt ein wenig abseits, in einer ländlichen Gegend östlich von Aberdeen und ein paar Kilometer südlich von Huntley.
Im Unterschied zu vielen anderen Whiskybrennereien in den Highlands ist Ardmore nicht aus einer Farm hervorgegangen, sondern wurde 1898 von der Familie Haig zu dem Zweck errichtet, Maltwhiskys für ihre zu dieser Zeit sehr erfolgreiche Blended Scotch-Marke Teachers zu produzieren. Von Anfang an wurde bei Ardmore im großen Stil produziert: Zwischenzeitlich war Ardmore eine der größten Whiskybrennereien in den Highlands.
Von den Anfangstagen an wurde bei Ardmore ein leicht rauchiger Whisky hergestellt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das nichts Ungewöhnliches in den Highlands, schließlich wurde das Gerstenmalz überall von Hand hergestellt und über Torffeuer getrocknet. In den letzten Jahrzehnten allerdings, mit modernen Produktionsmethoden und dem Geschmack der meisten Whiskyliebhaber entsprechend, produzieren die meisten Whiskybrennereien in den Highlands keine rauchigen Whiskys mehr.
Ardmore blieb bis 1976 in Familienbesitz, als die Brennerei an den Konzern Allied Domeq verkauft wurde. Da fast die gesamte Produktion für die Herstellung von Blended Scotch verwendet wurde, waren Abfüllungen von Ardmore als Single Malt bis dahin immer sehr selten. Im Jahr 2002 wurde die Brennerei an die Firma Jim Beam weiterverkauft. Erst seit dieser Zeit sind Abfüllungen von Ardmore als Single Malt etwas häufiger geworden.
Die Auswahl der Fässer für die Abfüllungen trifft Robert Hicks, der auch als Masterblender für Laphroaig arbeitet. Ardmore Traditional reift in sogenannten „Quarter Casks“, in kleinen Fässern, in denen der Whisky viel Kontakt mit dem Holz der Fasswand hat und dadurch schneller als Whisky, der in größeren Fässern lagert, Aromen aus dem Holz extrahieren kann. Diese Art von Fässern für Whisky wieder zu benutzen, war eine Idee von Robert Hicks – der Laphroaig Quarter Cask gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten Single Malts überhaupt.
Der Hausstil von Ardmore ist immer eine gewisse Rauchigkeit, die aber im Gegensatz zu rauchigen Islay Whiskys immer etwas hintergründiger ist.
In den Worten von Robert Hicks ist Ardmore „a peated Whisky for people who would never like Laphroaig“.


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