Weinhandlung Bremer
Beste Weinhandlung in Niedersachsen 09/10

139,00 EUR
198,57 EUR / l


Glen Els Alrik Single Malt Whisky

  • Ursprungsland:Deutschland
  • Weingut / Hersteller:Hammerschmiede Zorge

  • ddd
  • Artikelnummer:81120
  • Nettofüllmenge:0,7 l
  • Kategorie:Spirituosen

  • Geschmack:Dieser Whisky stammt aus der nächstgelegenen Whiskybrennerei, der Destillerie Hammerschmiede im kleinen Harzer Ort Zorge. Das Ausgangsmaterial für den Alrik ist 100% Harzer Rauchmalz. Das Gerstenmalz wird hierbei nicht über Torfrauch getrocknet, wie es in Schottland üblich ist, sondern über Erlen- und Buchenholz. Daher findet sich im Alrik auch keine Spur Torf; dieser Whisky ist eben "wood-smoked" und nicht "peat-smoked". Reifen darf der Alrik in Fässern, die zuvor Pedro Ximenez Sherry enthalten haben. Das Ergebnis ist ein Whisky, der seinen eigenen Charakter hat, und keineswegs eine Kopie schottischer oder anderer Whiskys ist oder sein will. Vom "Whiskypapst" Jim Murray wurde dieser Whisky mit unglaublichen 95 Punkten bewertet, was ihn nicht nur zum mit Abstand höchstbewerteten Whisky Deutschlands macht, sondern den Alrik in die allererste Klasse der weltweiten Whiskys und Spirituosen katapultiert hat.

  • Farbe:Rotbraun
  • Duft:Rohrzucker, Rosinen, Rauchschinken, Zitrus
  • Finish:Warm, samtig, Vanille und ein wenig Rauch
  • Geschmack:Malz, Rosinen, dunkler Kuchen, nach einiger Zeit ein wenig Buchenholzrauch
  • Alkoholgehalt in Vol%:50 %
  • Zuckercouleur:Nein

Warum in die Ferne schweifen...
Dieser Whisky stammt aus der nächstgelegenen Whiskybrennerei, der Destillerie Hammerschmiede im kleinen Harzer Ort Zorge. Traditionell ist der Harz eigentlich eher dem Bergbau und der Forstwirtschaft als der Whiskydestillation verbunden. Wie kam es also zur Errichtung einer Whiskybrennerei?

Die Geschichte der Spirituosenmanufaktur (und eine solche ist es, denn alle Produkte werden in Handarbeit gefertigt) beginnt im Jahr 1984 in Wieda im Südharz, unweit des heutigen Standortes Zorge, als Karl-Theodor Buchholz und seine Frau Pirkko-Helena planen, die alte Hammerschmiede in eine Gaststätte umzubauen. Im März 1985 wird die Gaststätte dann endlich eröffnet. Von Beginn an wird hier auch ein Kräuterlikör (Schmiedefeuer, 56% vol.) hergestellt, später kommen Kümmelspirituosen und Edelobstbrände (selbstverständlich aus Harzer Obst) hinzu.

Die Spirituosen erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit – der Südharz als Ferienregion leider nicht, und so wird 1998 die Gaststätte vollständig zu Gunsten der Spirituosenmanufaktur aufgegeben.
Im Jahr 2002 schließlich wird mit der Produktion von Whisky begonnen, was damals noch beinahe so exotisch ist wie der Versuch, im Harz Ananas zu züchten: Lediglich drei deutsche Whiskyhersteller gibt es zu diesem Zeitpunk (Blaue Maus, Slyrs und die Brennerei Höhler) – heute sind es über 120!
Das Ausgangsmaterial für den Alrik ist 100% Harzer Rauchmalz. Das Gerstenmalz wird hierbei nicht über Torfrauch getrocknet, wie es in Schottland üblich ist, sondern über Erlen- und Buchenholz. Daher findet sich im Alrik auch keine Spur Torf; dieser Whisky ist eben "wood-smoked" und nicht "peat-smoked". Reifen darf der Alrik in Fässern, die zuvor Pedro Ximenez Sherry enthalten haben.

Das Ergebnis ist ein Whisky, der seinen eigenen Charakter hat, und keineswegs eine Kopie schottischer oder anderer Whiskys ist oder sein will. Vom "Whiskypapst" Jim Murray wurde dieser Whisky mit unglaublichen 95 Punkten bewertet, was ihn nicht nur zum mit Abstand höchstbewerteten Whisky Deutschlands macht, sondern den Alrik in die allererste Klasse der weltweiten Whiskys und Spirituosen katapultiert hat. Karl-Theodor und sein Sohn Alexander Buchholz dürften hiermit ein kleines Stück (deutscher) Whiskygeschichte geschrieben haben.

Wir gratulieren zu diesem Erfolg und freuen uns, dass die Kompromisslosigkeit, mit der in allen Bereichen ein hoher Qualitätsstandard verfolgt wird, und der unternehmerische Mut der Familie Buchholz sich so gelohnt haben.


Expertise anzeigen PDF Icon